Einmal sollten aus Broos und Mühlbach 16 Freundinen meiner Schwester Adele und Hermine besuchen. Ich wurde mit einem langen Leiterwagen nach Mühlbach geschickt um diese Gesellschaft nach Kelling zu bringen. Als ich nach Mühlbach kam waren dort noch 6 Herrn, wie sollte ich diese nun alle auf den Wagen bringen? Da legte ich Bretter als Sitze auf und brachte alle auf den Wagen zur allgemeinen Belustigung in Mühlbach und Kelling, dabei lies ich sie aber beim Bergrauffahren immer alle absitzen, weil ich meine Pferde bedauerte; am meisten freute es mich dass die Mädel zu Fuss gehen mussten, denn ich konnte die Mädel damals gar nicht leiden, weil sie mich damals alle küssen wollten, dass ich mich Hände und Füsse sträubte. Ich rächte mich dann in Kelling in dem ich die Herrn verleitete, die Mädel, wenn sie sich ausziehen, da sie alle in grossen Zimmer auf Stroh auf der Erde schliefen, zu überraschen, in dem ich den Buben, es war ja lauter Studenten, an jedes Fenster eine Leiter stellte, damit sie beim Fenster hinein sehen können, was auch geschah und ich von der Mutter Schläge bekam. Damals waren 30 Gäste drei Tage an Kellinger Pfarrhof. Ich und Hermann und Fredi hatten damals viel zu tun. Die Bande hatte uns damals 500 Liter Wein ausgesoffen und dazu noch unseren guten Riebisel- und Wehrmutwein. Die Studenten waren fast alle jeden tag nach dem Mittagessen betrunken und mussten sich im Garten ausschlafen. Meine Mädchenfeindschaht sollte sich bald in eine grosse Mädelfreundschaft verwandeln. Darüber später.
Noch eine Errinerung aus Kelling: es war die Komasierung in Kelling und da darunter viele Bekannte von Vater waren, assen sie am Abend bei uns. Ich war wie ge
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